Training

Aus zeitlichen Gründen habe ich das Training an einen fähigen Trainer abgegeben. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die neue Gruppe. Weitere Informationen auf der Internetpräsens des SV Francke 08: www.svfrancke08.de

Das Wichtigste in Kürze:

Wann? Montag von 19 bis 21 Uhr
Donnerstag von 20 bis 22 Uhr
Wo? Turnhalle der Sekundarschule August-Hermann-Francke (Haus 50)
Wer?  Eine Teilnahme ist erst nach Vollendung des 16. Lebensjahres möglich.
Kosten 10 € monatlich
Probetraining Einfach vorbei kommen und mitmachen.

 

 

Trainingsmethoden

In den FMA gibt es eine Vielzahl von Trainingsmethoden, um Geschicklichkeit und Reaktion zu schulen. Im Folgenden sind die bedeutendsten Kategorien vorgestellt.

Sinawali

Sinawali ("vernetzt, verwebt") sind Doppelstockschlagübungen die zusammen mit einem Partner eingeübt werden. Sie dienen dazu sich bestimmte Schlagmuster zu merken und diese einzuschleifen. Bei Sinawali ist die Schlagabfolge so festgelegt, dass beider Partner die Schläge quasi in einer fließenden Endlosschleife durchführen könnten.

Tapi-Tapi

Als Tapi-Tapi bezeichnet man eine Übungsform, in der der eine Partner führt und der andere folgt. Oft folgen beide Partner einem vorher festgelegten Ablauf von Angriff- und Verteidigungstechniken. Während ein Partner ausschließlich angreift, muss der andere sich dagegen verteidigen und Gegenangriffe durchführen. Dadurch soll das Distanzgefühl und Bewegungsabläufe geschult werden. Je nach Erfahrungsgrad der Schüler werden die Tapi-Tapi immer schwerer.

Palit-Palit

Beim Palit-Palit ("stetiger Wechsel"), auch 1X1 genannt, wird abwechselnd mit einem Partner angegriffen und geblockt. Da die Angriffe ohne Ansage erfolgen, dient diese Übung als Vorbereitung auf ernsthafte Auseinandersetzungen. Der Schüler muss lernen spontan jeden beliebigen Angriff aus jeder beliebigen Position heraus entweder abzuwehren oder durchzuführen. Wichtig dabei ist, dass beide Schüler voll und ganz konzentriert sind um zu Lernen die Bewegungen des Gegenübers zu lesen und dementsprechend zu handeln. Bei erfahrenen Schülern wird beim 1X1 auch entwaffnet oder geworfen.

Hubud-Lubud

Als Hubud-Lubud bezeichnet man waffenlose Partnerübungen bei denen der Fluss der Bewegungen geübt werden soll. Ähnlich wie bei Sinawali ist die Grundbewegung der Übung festgeschrieben und die Schüler könnten sich prinzipiell ohne Unterbrechung in dieser Bewgungsschleife aufhalten. Einer der Unterschiede zum Sinawali sind allerdings die, dass sich beim Hubud-Lubud die Arme beider Partner fast die ganze berühren. Dadurch soll erlernt werden, wie man Bewegungen des Gegners erfühlen kann, wenn dieser unmittelbar vor einem steht. Die Fortgeschrittenenübung des Hubud-Lubud sieht vor, dass aus dieser Endlosbewegung versucht wird auszubrechen und den Partner zu überwältigen. Dieser wiederum versucht das Gleiche.

Formen

Die Übungsformen im Arnis nennt man entweder Anyo ("Form, Figur, Gestalt") oder aber Sayaw ("Tanz"). Sie stellen eine stilisierte, choreographierte Auseinandersetzung gegen mehrere imaginäre Gegner dar und folgen dabei einem festgelegten Muster im Raum. Die verschiedenen Kampfstile haben üblicherweise unterschiedliche Anyo die sie üben, allerdings kann es dennoch zu Überschneidungen, Varianten und unterschiedliche Namensgebungen kommen. Der Vorteil der festgelegten Formen lag darin, dass Wissen über Techniken und Taktiken komprimiert an die nächste Generation weitergegeben werden konnte, ohne dieses verschriftlichen zu müssen.